Wo sich heute der Klangpfad durchs Gelände schlängelt, wurde früher intensiv Bergbau betrieben. Abgebaut wurde vor allem Schwerspat und Flußspat, vormals auch Eisenerz.
Nach der „Wende“ wurden viele Bergwerke stillgelegt und die Gerätschaften entweder verschrottet oder an Museen und Sammler weitergereicht.
Es ist einem großen Zufall zu verdanken, daß beim Realisieren des Klangpfades immer noch reichlich Material vorzufinden war, das in klingende Objekte verwandelt werden konnte.
Genau dort, wo einst die Loren durch die Stollen rollten, kann jetzt eine dieser Loren zum Klingen gebracht werden, zur Freude der großen und kleinen Besucher.
Aus dem Oberteil einer schweren, gußeisernen Abraumschaufel, dem „Schrapper“, entstand ein zart klingendes Saiteninstrument (siehe Foto).
Aus Luftdruckröhren entstand…wie durch Wunder…ein orgelähnliches, exakt gestimmtes Instrument, „Trusefon“ genannt.
Schachtabdeckungen wurden zu Gongs umfunktioniert und auf Belüftungsrohren kann man rittlings aufsitzen und dabei die Vibration von Trommeltönen spüren.