Einblicke in die Klangwerkstatt

Sabine malt für den Klangpfad am Wasserfall Trusetal

Ein langer, oft mühsamer Weg ist zu durchschreiten, bis aus einer Idee ein interessant klingendes Objekt oder ein passables Instrument wird.

Meist werden zuerst Skizzen gezeichnet, oft auch Modelle gebaut.

Im Fall des Bagger- Auslegers war dies nicht nötig. Das „Instrument“ war in seiner Gänze vorgegeben, nur wie waren Klänge hervorzuzaubern?

Es lag nahe, über die Gesamtlänge Stahlsaiten zu spannen und den Korpus als Resonator einzusetzen.

Das Ergebnis war frappierend! Ein neues Instrument in Form einer Baß- Gitarre war geboren!

In der Begeisterung hatten wir allerdings die Gefahr von gespannten Saiten außer Acht gelassen und uns mit dem Projekt total verrannt.

Wiederholt kames zum Saitenriß und damit zu fast-Unfällen. Alles mußte gestoppt und zurückgebaut werden.

Aufzugeben und Hinzuschmeißen hätte wohl nie zu den Ergebnissen geführt, die der Klangpfad bereits vorzuweisen hat.

Rückschläge waren an der Tagesordnung.

Nun ist der Bagger- Ausleger in einer erneuten Versuchsphase und wir hoffen, bald schon ein gelungenes und zugleich gefahrloses Klangobjekt präsentieren zu dürfen.

Das Foto zeigt Sabine B. bei der grafischen Gestaltung des Bagger-Auslegers.